Das Bilder-Erzählbuch für Kinder, die keine volle Hose mehr wollen.

Kacks ade! Erzählbuch mit Lola

21,90 CHFPreis
  • Das Bilder-Erzählbuch „Kacks ade!“ eignet sich für Kinder ab etwa vier Jahre, die ihr Kacks einfach runterspülen und keine volle Hose mehr haben wollen.

    In der farbenfroh illustrierten Bildergeschichte geht es um Lolas stinkiges Problem. Stets landet Lolas Kacks dort, wo es nicht hingehört: in der Hose, im Bett oder sogar als Kunstwerk an den Wänden. Lola bekommt vom Kacks-Verdrücken nach einiger Zeit scheußliches Bauchweh und muss zum Arzt. Als die Medikamente Lolas Kacks endlich klein gemacht haben und es auf der Toilette raus kann, beschließt Lola, ihr Verhalten zu ändern.

    Die anschließenden, zahlreichen Mit-Mach-Seiten zum Aufschreiben und Aufmalen helfen Kindern, das Kacks-Problem besser zu verstehen und herauszufinden, wie sie es loswerden können. So werden sie zu Experten für sich selbst.

    Ein Titel der Kindersachbuchreihe „SOWAS!“ von Psychologin Sigrun Eder (www.sowas-buch.de).

     

    Vorwort

    Hallo du!

    Ich bin Lola und hatte mal ein stinkiges Problem. Damit habe ich bei meinen Eltern immer wieder für miese Laune gesorgt. Eine Weile fand ich es ganz lustig, meine Eltern mit meinem Kacks zu ärgern. Aber dann wurde das selbst mir zu doof und ich wollte mein Problem weghaben.

    Wie ist es mit dir? Hast auch du ein Kacks-Problem? Verdrückst du dir das Klogehen so lange, bis das Kacks hart wie Stein wird? Versteckst du die Kacks-Würste am Ende sogar?

    Sei ehrlich: Möchtest du dieses Problem lieber loswerden, so wie ich?

    Dann lies meine Geschichte. Die Mit-Mach-Seiten sind nur für dich. Darin erfährst du mehr über dein zum Himmel stinkendes Problem und was du dagegen unternehmen kannst.

    Toi, toi, toi! Gemeinsam sind wir ein gutes Team.

    Deine Lola

    Textauszug

    „Oh weh!“, sagte Mama, als sie kräftige Bremsspuren in Lolas Unterhose entdeckte.

    Lola war zwar groß genug, um ohne Licht einschlafen zu können, aber mit dem Kacks funktionierte es noch nicht. Ihr Kacks landete nie dort, wo es nach Ansicht der Erwachsenen hingehörte.

    Manchmal versteckte Lola ihr Kacks auch in ihrem Zimmer. Sie genoss es dann mit anzusehen, wie Mama vor Ekel die Nasenflügel aufblähte wie ein Pferd seine Nüstern. Das passierte zum Beispiel dann, wenn Mama Lolas Bettwäsche aufschüttelte und das Kacks in hohem Bogen durch das Zimmer flog.

    Lola kam sich dabei vor wie der Osterhase und freute sich.

    Mama dagegen verzog das Gesicht. Angewidert meinte sie: „Lola, nicht mal ein Stinktier versteckt sein Kacks.“

    Ab und zu stellte Lola sich vor, dass ihre Hände ein Pinsel und ihr Kacks Farbe wären. Dann bemalte sie damit gekonnt die Wände auf der Toilette oder im Flur.

    Für Lola waren es Kunstwerke. Für ihre Eltern war es ein Grund auszuflippen.

    Papa bekam nach Lolas Kunstaktionen meist einen Schreikrampf, während Mama verzweifelt schwieg. Aus der Abstellkammer holte sie verschiedenste Putzmittel, um Lolas Wandmalereien den Kampf anzusagen.

    Sobald Papa sich etwas beruhigt hatte, fing er an, Fragen zu stellen: „Lola! Wie kommst du nur auf solche Ideen? Weißt du, dass uns bei deinen Kacks-Bildern schrecklich übel wird?“

    Doch Lola hörte nicht zu. Wegen Papas langweiliger Fragen und seiner vorwurfsvollen Stimme hatte sie ihre Ohren auf Durchzug gestellt.

    Doch irgendwann meldete sich in Lolas Kopf ihre innere Stimme und sagte zu ihr:

    „Lola, pass auf! Du bist zum Familienstinktier geworden. Alle sehen in dir nur die Lola mit dem Kacks-Problem. Willst du dagegen etwas unternehmen? Es wäre doch viel schöner, das Stinktier zu verabschieden!“

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