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Das Training gegen Bettnässen - Enuresis Nocturna

Oh nein... Mama mein Bett ist nass...

Bettnässen ist für viele Familien ein sensibles Thema – und trotzdem sind Sie damit nicht allein. Vielleicht haben Sie schon einiges ausprobiert und fragen sich jetzt: Wie läuft ein Bettnässer-Alarm Training eigentlich wirklich ab? Hier bekommen Sie einen ehrlichen Einblick in den Alltag mit einem Bettnässer-Alarm – Schritt für Schritt, so wie viele Eltern es erleben.

Ein Bettnässer in der Familie – so läuft das Bettnässer-Alarm Training ab

Bettnässen … als Eltern möchten Sie Ihr Kind am liebsten sofort entlasten. Und trotzdem ist es oft gar nicht so einfach. Viele Familien probieren zuerst „die Klassiker“: Man hebt das Kind kurz bevor man selbst schlafen geht noch einmal aus dem Bett. Oder es gibt nach dem Abendessen nichts mehr zu trinken – in der Hoffnung, dass die Nacht dann trocken bleibt. Wenn Eltern versuchen, ihr Kind tagsüber zum Trinken zu motivieren, kann das schnell zu Spannungen zwischen dem betroffenen Kind und den Eltern führen. Viele Kinder sind es bald leid, dass sich die Eltern ständig in ihr Verhalten einmischen – und das kann zu Konflikten führen.Und dann merkt man: Jedes Kind ist anders.

„Mein Kind stört das gar nicht …“

Es gibt Kinder, die mit der Situation scheinbar gut zurechtkommen. Sie tragen ein Windelhöschen, schlafen tief und merken nachts nichts – erst am Morgen wird klar, dass die Hose nass war. Diese Höschen sind praktisch, weil sie viel aufnehmen und die Haut trocken halten.

Schwierig wird es oft dann, wenn die Menge nicht mehr reicht und das Bett trotzdem nass wird. Spätestens dann denken viele Eltern:

„Okay – wir möchten das jetzt wirklich angehen.“

„Unser Kind schläft so tief – das wird nie klappen!“

Das hören wir sehr häufig. Manche Kinder sind nachts kaum wach zu bekommen. Eltern berichten, dass sie ihr Kind halb schlafend zur Toilette führen – und am nächsten Morgen erinnert es sich an nichts. Das ist frustrierend und auf Dauer keine Lösung.

Wichtig zu wissen: Bettnässen betrifft nicht nur das Kind, sondern die ganze Familie.

Beim Alarm-Training machen Eltern aktiv mit, Geschwister werden manchmal kurz wach – alle fiebern mit. Und genau deshalb hilft es, vorher zu wissen, was Sie realistisch erwarten dürfen.

Was Eltern oft als Erstes erleben

Viele Eltern fragen sich:  „Wird mein Kind überhaupt vom Alarm wach?“

Wenn das „Aus-dem-Bett-Holen“ bisher nicht gut funktioniert hat, kommt schnell die Sorge: „Dann bringt ein Alarm doch auch nichts …“

Hier ein typisches Beispiel, wie es in vielen Familien startet:

 

Max packt mit seiner Mama das Paket aus. Gemeinsam suchen sie einen Alarmton aus – Max entscheidet sich für einen Hahn. Abends steht der Empfänger neben dem Bett, alles ist bereit. Max ist aufgeregt, aber auch ein bisschen stolz: Heute startet das Training.

Und dann in der Nacht … der Hahn kräht. Mama ist sofort wach. Kurz darauf schaut auch Papa verschlafen ins Zimmer – und sogar die kleine Schwester hat den Hahn gehört. Nur Max? Der schläft seelenruhig weiter.

Mama weckt Max sanft, und gemeinsam gehen sie zur Toilette.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann sind Sie nicht allein. Ganz oft wird zuerst die Familie wach – und nicht das betroffene Kind. Doch mit dem Training stellt sich das meist schnell um.

Warum wird mein Kind nicht sofort wach?

Kinder haben bereits früh in der Nacht einen Alarm.

Dass Ihr Kind nicht wach wird, kann mehrere Ursachen haben. Einer davon ist, dass viele Kinder ihr erstes „Alarm‑Ereignis“ früh in der Nacht haben, manchmal noch vor Mitternacht. Genau dann ist der Tiefschlaf am stärksten. In dieser Phase ist ein Kind schwerer zu wecken – auch durch einen Alarm.

Die gute Nachricht: Im Verlauf des Trainings verschiebt sich der Alarmmoment meist nach hinten – also eher in die frühen Morgenstunden.

Später in der Nacht schlafen wir weniger tief. Dann nimmt man Geräusche und Reize besser wahr – und das Kind wird zunehmend leichter wach.

 

Eine kleine Blasenkapazität
Kinder, bei denen der Alarm schon sehr früh in der Nacht auslöst, haben häufig eine eher kleine Blasenkapazität. Das bedeutet: Die Blase kann weniger Urin speichern, als es für das Alter normalerweise üblich ist.
Kinder mit normaler Blasenkapazität können eine Nacht oft gut überbrücken, ohne zur Toilette zu müssen. Eine kleinere Blase ist schneller voll und muss früher entleert werden – oft genau zu dem Zeitpunkt, an dem sich das Kind in der Tiefschlafphase befindet. In dieser Phase ist das Wahrnehmen von Signalen und das Aufwachen besonders schwierig.

 

Zu wenig trinken am Tag (und dann abends „nachholen“)

Viele Kinder sind tagsüber so beschäftigt, dass Trinken zur Nebensache wird. In der Schule ist die Pause zum Spielen da – und fürs Trinken scheint „keine Zeit“ zu sein.
Erst zu Hause, wenn das Kind zur Ruhe kommt, merkt es: „Oh, ich habe ja richtig Durst!“ Dann wird ein großer Teil der Tagesmenge auf einmal getrunken. Das kann zu einer erhöhten Urinproduktion in der ersten Nachthälfte führen – und genau das ist beim Bettnässen ungünstig.
Außerdem: Wenn Kinder tagsüber wenig trinken, „üben“ sie das Gefühl einer vollen Blase kaum. Nachts im Tiefschlaf wird dieses Signal dann noch schlechter erkannt.

 

Zu selten zur Toilette gehen

Wer wenig trinkt, muss auch seltener zur Toilette. Dadurch wird die Blase weniger „trainiert“ (sich zu füllen und wieder zu entleeren) und bleibt eher klein.
Theoretisch kann es helfen, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken und etwa alle 2 Stunden zur Toilette zu gehen.

 

Urin zu lange zurückhalten

Manche Kinder gehen ungern außerhalb von zu Hause auf die Toilette. Sie finden die Schultoiletten unangenehm oder haben dort nicht die Ruhe. Wenn Urin häufig lange zurückgehalten wird, kann das die Blasenmuskulatur dauerhaft anspannen. Nachts – besonders in der Tiefschlafphase – entspannt der Körper dann stark, und die Kontrolle über die Blasenmuskeln kann vorübergehend schlechter sein.

Wussten Sie, dass es in jeder Schulklasse 1 bis 2 Kinder gibt, die ins Bett machen?

Was passiert, wenn der Alarm auslöst?

Sobald die Sensoren in der Unterwäsche Feuchtigkeit erkennen, löst der Alarm aus. Das Kind erschrickt – und genau dieser Schreckreflex hilft: Der Körper spannt automatisch an, der Urinfluss kann stoppen.

Wichtig im Training:

  • Das Kind schaltet den Alarm selbst aus (so aktiv wie möglich).

  • Danach geht es zur Toilette, um die Blase zu entleeren.

  • Je schneller die Reaktion, desto weniger Urin geht verloren.

Viele Eltern sind schon nach kurzer Zeit erleichtert, weil das Bett nicht mehr komplett nass wird. Oft reicht schon eine kleine feuchte Stelle in der Unterhose, damit der Alarm auslöst – und das Bett trocken bleibt.

Das Training in 3 Phasen

Phase 1: „Vom Alarm wach werden“

Am Anfang geht es darum, dass Ihr Kind den Alarm wahrnimmt, (mit Ihrer Hilfe) wach wird, ihn ausschaltet und zur Toilette geht.

Wie lange das dauert, ist unterschiedlich: Manche Kinder schaffen das nach wenigen Tagen, andere brauchen länger. Beides ist normal.

 

Phase 2: „Wer ist schneller – Kind oder Alarm?“

Jetzt wird es spannend: Es gibt erste trockenere Nächte, manchmal bleibt der Alarm ganz aus. Dann kommt wieder eine nasse Nacht dazwischen.

Es kann sich anfühlen wie ein Auf und Ab – aber genau das gehört häufig dazu. In dieser Phase passiert viel Lernarbeit im Körper.

 

Phase 3: „Testphase – sind wir wirklich sicher?“

Wenn Ihr Kind 21 Tage am Stück trocken war, ist die Freude riesig. Gleichzeitig kommt oft die Unsicherheit:

„Dürfen wir schon aufhören? Was, wenn es wieder passiert?“

Und ja: Rückfälle können vorkommen, sogar nach 3 Wochen trocken. Das ist kein „Scheitern“, sondern Teil des Lernprozesses. Genau deshalb ist diese Phase oft die kniffligste – und gleichzeitig die, in der gute Begleitung besonders hilft.

6 Jahre und motiviert

Unsere Erfahrung zeigt, dass das Kind mindestens 6 Jahre alt sein muss, um das Problem ernsthaft anzugehen. Vor allem aber muss es motiviert sein! Das ist der wichtigste Schlüssel zum Erfolg. Kinder, die Bettnässen als sehr unangenehm empfinden und es wirklich loswerden wollen, erzielen mit dem Weckalarm-Training beeindruckende Ergebnisse.

Einzigartiges System gegen Bettnässen

Sie können unseren Bettnässungsalarm kaufen oder mieten. Beide Optionen werden komplett mit 2 Sensorhosen geliefert, sodass Sie sofort loslegen können. Wir empfehlen Ihnen, sich vorab bei Ihrer Krankenkasse zu erkundigen, welche Option für Sie vorteilhafter ist. Wenn Sie einen Wecker mieten, erstattet Ihnen Ihre Krankenkasse eine geringe Gebühr pro Tag aus Ihrer Grundversicherung. Manchmal übernimmt die Zusatzversicherung einen größeren Teil der Kosten. Wenn Sie einen Bettnässungsalarm kaufen, variieren diese Gebühren stark, von gar nichts bis zu einem Teil der Kosten.

Wir bieten Ihnen eine attraktive Miet-/Kaufoption. Wenn Sie einen Bettnässungsalarm mieten, zahlen Sie eine tägliche Mietgebühr. Wenn das Training gut und schnell verläuft, ist ein gemieteter Alarm für Sie günstiger. Wenn das Training länger dauert als erwartet, sind die zusätzlichen Kosten im Vergleich zu einem gekauften Alarm begrenzt. Nach 120 Tagen enden die Mietkosten und der Alarm geht in Ihr Eigentum über.

Die Grundlage ist bequeme Unterwäsche.

Der Urifoon Weckalarm besteht aus einem Sender und einem Empfänger. Der Empfänger wird neben dem Bett platziert. Der flache, kleine Sender wird mit zwei Druckknöpfen an einer speziellen Unterhose befestigt. Diese Unterhose wurde exklusiv von Urifoon entwickelt. Die Unterhose sieht aus wie eine normale Unterhose, verfügt jedoch über einen feuchtigkeitsempfindlichen Sensor. Wenn das Kind uriniert, klingelt der Empfänger und weckt das Kind. Durch das Aufwachen wird der Urinfluss gestoppt und das Kind kann auf die Toilette gehen.

Besondere Merkmale

  • Das Kind kann die Unterwäsche nachts ganz einfach und selbstständig wechseln, genau wie normale Unterwäsche. 

  • Das Kind trägt keine Windeln oder Binden mehr. Das ist wichtig für das Selbstbewusstsein während des Trainings.  

  • Der Sender ist sehr klein und leicht, sodass er bequem auf der Unterwäsche getragen werden kann.

  • Der Bettnässungsalarm ist kabellos.

  • Der Alarm kann ganz einfach über den Touchscreen ausgeschaltet werden.

  • Einstellbare Lautstärke des Alarms.

  • Eltern/Helfer können hören, ob der Benutzer sofort reagiert, indem sie den Alarm ändern.

  • Zusätzlicher Vibrationsalarm (Vibes) möglich, für Hörgeschädigte oder sehr tiefe Schläfer.

  • Bietet sowohl einen (einstellbaren) akustischen Alarm als auch einen Vibrationsalarm. (unabhängig einstellbar)

  • Ideal für mehrere Kinder in einem Schlafzimmer.

  • Das Vibrationselement wird unter das Kopfkissen oder die Matratze gelegt.

Urifoon

Als niederländisches Unternehmen haben wir uns seit 1954 auf das Training mit Weckgeräten gegen Bettnässen spezialisiert. Das Unternehmen hat durch professionelle und persönliche Betreuung viel Vertrauen aufgebaut. Vor allem die persönliche Betreuung von Eltern und Kind während des Trainings ist sehr wichtig. Die Weckmethode ist die erfolgreichste Methode zur Heilung von Bettnässen.

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