


Jugendlicher und Bettnässen
Du bist ein Teenager... Tiefschläfer.... und Bettnässer
Du bist ein Teenager – und du machst nachts manchmal noch ins Bett. Das ist echt nervig. Und ja: Viele werden mit der Zeit von selbst trocken. Aber eben nicht alle sofort.
Das Schwierige ist: Niemand kann dir genau sagen, wann es bei dir so weit ist. Bei manchen klappt es mit 7 oder 8, bei anderen erst mit 9, 10 – oder später. Und wenn du jetzt schon Teenager bist und es passiert noch, musst du damit nicht einfach warten. Du kannst dir Unterstützung holen, damit du nachts sicherer wirst und dich wieder entspannter fühlst.

Okay, Blase… nicht jetzt.
Auch wenn es sich manchmal so anfühlt: Du bist damit echt nicht allein. Es gibt eine ganze Gruppe Jugendlicher (und sogar junger Erwachsener), bei denen „nachts trocken bleiben“ noch nicht zuverlässig klappt. Und nein – das hat nichts mit „zu faul“ oder „zu kindisch“ zu tun. Eher mit: Schlaf auf Profi-Level.
Wusstest du, dass 1 bis 2 % der Jugendlichen machen nachts noch ins Bett?
Teenager-Leben = Schlaf-Chaos deluxe
Als Teenager verändert sich dein Schlaf ganz automatisch:
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Du gehst später ins Bett (weil… Leben).
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Du musst trotzdem früh raus (weil… Schule).
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Der Tag ist voll: Unterricht, längerer Schulweg, Sport, Freunde, und dann noch „ach ja, Hausaufgaben“.
Und das Beste: Man schläft vielleicht kürzer, aber oft extrem tief. Wenn dich dann jemand weckt, fühlt es sich an, als würdest du aus einem anderen Universum zurückgeholt. Selbst wenn du von allein aufwachst, ist die Laune manchmal… sagen wir: nicht direkt Oscar-reif.
Genau deshalb ist das Aufwachen in der Nacht oft das Schwierigste. Und ja: Da ist es völlig okay, wenn du Unterstützung brauchst – von deiner Familie oder durch ein System, das dir beim Aufwachen hilft. Denn das Ziel ist nicht „perfekt sein“, sondern: ruhiger schlafen, weniger Stress, mehr Sicherheit.
Was kannst du machen?

Erstmal: Du brauchst dafür keine „Superkräfte“. Aber ja: Ein bisschen Motivation hilft. Bettnässen loszuwerden ist wie Training im Sport: Es klappt am besten, wenn du dranbleibst – auch wenn’s mal nervt.
1) Such dir einen „Team‑Partner“
Du brauchst jemanden, dem du vertraust (Mama, Papa, Bonus‑Mama/Papa, ältere Schwester/Bruder).
Warum? Wenn du vom Alarm nicht sofort wach wirst, muss dich am Anfang oft jemand mitwecken. Je früher du wach wirst, desto besser lernst du das Signal „Blase voll“ zu spüren – und desto besser funktioniert das Training.
2) Mach mit – auch wenn’s manchmal anstrengend ist
Die ersten Wochen können zäh sein. Aber: Du machst das nicht allein. Gemeinsam hält man das viel leichter durch.
3) Starte zu einem Zeitpunkt, der zu dir passt
Du entscheidest, wann du beginnst. Am besten in einer Phase ohne mega Stress (z. B. nicht genau in der Prüfungswoche oder mitten im Klassenlager).
4) Trinken: nicht weniger – nur schlauer verteilt
Viele Teenager trinken tagsüber zu wenig und dann abends „alles auf einmal“. Das ist nachts natürlich… eher unpraktisch.
Ein einfacher Plan:
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morgens: ca. 1 Liter
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mittags/nachmittags: ca. 0,5 Liter
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abends: nur wenig, max. 1 kleines Glas (ca. 1 dl)
5) Toilette: regelmäßig, nicht „auf den letzten Drücker“
Als Richtwert: ca. 5× am Tag zur Toilette gehen. Das hilft deiner Blase, einen guten Rhythmus zu bekommen.
6) Abends lieber ohne „Blasen‑Party“
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Vor dem Schlafengehen besser vermeiden:
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Cola / Energy
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Kaffee oder Tee (Koffein)
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kohlensäurehaltige Getränke
7) Kurz abklären lassen (ist normal und sinnvoll)
Lass beim Kinderarzt einmal checken, ob es eine medizinische Ursache gibt (z. B. Hormonrhythmus für die Urinproduktion oder eine kleinere Blasenkapazität). Meist ist das nichts Schlimmes – aber gut zu wissen, damit das Training perfekt zu dir passt.
Je besser du weißt, was bei dir los ist, desto besser kann man das Training auf dich abstimmen – und desto größer sind deine Chancen auf trockene Nächte.
Mit der Hilfe deines Arztes, deiner Familie und einem Bettnässer-Alarm kannst du es schaffen, Schritt für Schritt trocken zu werden.
NightCare bietet einen Alarm mit Ton und zusätzlichem Vibrationsalarm. Beides kannst du unabhängig voneinander einstellen: Ton + Vibration, nur Ton oder nur Vibration. So kannst du besonders diskret trainieren, ohne dass gleich die ganze Familie nachts vom Alarm geweckt wird – und du wirst trotzdem zuverlässig aufmerksam.
Team Tiefschlaf – und die Blase funkt dazwischen
Wenn dein Schlaf so tief ist, dass selbst ein Feuerwerk dich nicht beeindruckt…
…dann hilft der Vibrationsalarm. Du entscheidest, wie du geweckt wirst: Ton + Vibration, nur Ton oder nur Vibration (super diskret).
Das ist ideal, wenn du mit Geschwistern in einem Zimmer schläfst oder einfach nicht willst, dass alle nachts mithören. Der Puck liegt unauffällig unter deinem Kopfkissen oder der Matratze – kein Anclippen, kein Gefummel.
Mieten oder kaufen?
Du kannst den Bettnässer-Alarm mieten oder kaufen. Ob sich ein Kauf lohnt, hängt auch davon ab, wie viel deine Krankenkasse übernimmt. Am besten klärst du das kurz vorher mit deiner Krankenkasse.

Support-App
Die Dryguardians App ist dein persönlicher Bettnässen‑Coach. Sie begleitet dich mit nützlichen Tipps, kurzen Erklärungen und motivierenden Nachrichten – basierend auf deinen täglichen Eingaben. So hast du wie einen kleinen Cheerleader an deiner Seite und fühlst dich nicht allein.
Die App kannst du im App Store oder bei Google Play herunterladen.

